Basta-Vokalisten singen mit Jugendchor St. Nicolai in PS-Halle Einbeck


Nach einem Workshop mit auf der Bühne: Der Kinder- und Jugendchor St. Nicolai aus Einbeck in der PS-Halle mit der A-Cappella-Gruppe „Basta“ aus Köln. Foto: fb Frank Bertram

Nach einem Workshop mit auf der Bühne: Der Kinder- und Jugendchor St. Nicolai aus Einbeck in der PS-Halle mit der A-Cappella-Gruppe „Basta“ aus Köln. Foto: fb Frank Bertram

Nach dem Konzert im Foyer sangen "Basta" den Weihnachtsklassiker "Jingle Bells". Foto: fb Frank Bertram

Nach dem Konzert im Foyer sangen "Basta" den Weihnachtsklassiker "Jingle Bells". Foto: fb Frank Bertram

"Basta" begeisterten. Foto: fb Frank Bertram

"Basta" begeisterten. Foto: fb Frank Bertram

Fast ausverkauft war die PS-Halle beim "Basta"-Konzert. Foto: fb Frank Bertram

Fast ausverkauft war die PS-Halle beim "Basta"-Konzert. Foto: fb Frank Bertram

Der Jugendchor St. Nicolai konnte mit den "Bastas" singen - und wurde sogar einmal von William Wahl dirigiert. Foto: fb Frank Bertram

Der Jugendchor St. Nicolai konnte mit den "Bastas" singen - und wurde sogar einmal von William Wahl dirigiert. Foto: fb Frank Bertram

Die Vorsitzende der Frauen-Union als Veranstalterin des Konzerts, Heidrun Hoffmann-Taufall, begrüßte mehr als 600 Besucher in der PS-Halle. Foto: fb Frank Bertram

Die Vorsitzende der Frauen-Union als Veranstalterin des Konzerts, Heidrun Hoffmann-Taufall, begrüßte mehr als 600 Besucher in der PS-Halle. Foto: fb Frank Bertram

30.11.2016, fb. Sie singen über Frauen, Männer, Hunde und Lebensmittelunverträglichkeiten – aber immer ohne Instrumente. Die A-Cappella-Formation „Basta“ war auf Einladung der Frauen-Union Einbeck in der mit gut 600 Besuchern fast ausverkauften PS-Halle in Einbeck zu Gast. Das vor 16 Jahren gegründete stimmgewaltige Quintett stellte sein neues Album „Freizeichen“ vor, hatte aber natürlich auch ältere Songs mit im Gepäck. Nach einem Workshop am Nachmittag vor dem Auftritt mit den fünf Sängern stand der Kinder- und Jugendchor St. Nicolai aus Einbeck unter der Leitung von Karin Salzer am Abend mit auf der Bühne und sang mehrere Stücke mit den „Bastas“.

Mit Sprachwitz und eingängigen Stimmen-Melodien sorgten William Wahl, Arndt Schmöle, Werner Adelmann, René Overmann und Hannes Herrmann dafür, dass das Publikum „mal zwei Stunden offline sein“ konnte, wie es gleich im ersten Lied hieß. „Basta“ sang von Alltagssorgen („Es sah aus wie Sau, ich habe eine Putzfrau“), aber auch von den größten Sehnsüchten der Menschheit: Beispielsweise davon, dass Frauen Hunde lieben. „Da wäre man doch ein Idiot, wenn man als Mann nicht darauf baut.“ In großer musikalischer, stimmlicher Bandbreite genossen die Besucher A-Cappella-Unterhaltung auf höchstem Niveau – mit Liedern, die mal philosophisch, mal sarkastisch waren, mal melancholisch, mal ausgelassen heiter. „Legalize A-Cappella“ forderte „Basta“ mit einem Augenzwinkern, genauso begrüßten die fünf Jungs die männlichen Besucher: „Schön, dass du mitgekommen bist, auch wenn es gegen deinen Willen ist.“ Auf den nächsten Spanien-Urlaub verwies „Basta“, wenn die Kölner Gruppe reimte: „Bierbäuche beben, wenn sie ihre Eigentümer erheben.“ Auch für Büromenschen hatte die Band das richtige Lied: „Cut, copy and paste“.

Erst nach reichlich Applaus und mehreren Zugaben entließen die Zuhörer „Basta“ aus der PS-Halle in Einbeck. Von den Dorfleuten gab’s zum Abschluss etwas auf die Ohren: Zur Melodie des Village-People-Klassiker „YMCA“ dichteten „Basta“ den Text: „Ich hab ADHS“. Um am Ende aufzulösen: „Zum Glück hab ich den ADAC, damit ist das Lied auch okay.“


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