Einbecker Seniorenpreis an Lieselotte Hannke aus Greene verliehen


Leitete zehn Jahre lang den Diakoniekreis in Greene: Lieselotte Hannke erhält für ihr Engagement den Einbecker Seniorenpreis aus den Händen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (rechts).

Leitete zehn Jahre lang den Diakoniekreis in Greene: Lieselotte Hannke erhält für ihr Engagement den Einbecker Seniorenpreis aus den Händen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (rechts).

Zehn Vorschläge gab es für den elften Einbecker Seniorenpreis, im Rathaus wurden die Preisträger vom Seniorenrat-Vorsitzenden Hein-Peter Balshüsemann, Jury-Sprecher Jürgen Steinhoff, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Stefan Beumer (Bürgerstiftung) ausgezeichnet.  Fotos: fb Frank Bertram

Zehn Vorschläge gab es für den elften Einbecker Seniorenpreis, im Rathaus wurden die Preisträger vom Seniorenrat-Vorsitzenden Hein-Peter Balshüsemann, Jury-Sprecher Jürgen Steinhoff, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Stefan Beumer (Bürgerstiftung) ausgezeichnet. Fotos: fb Frank Bertram

Die Feierstunde hat die Flötengruppe St. Nicolai unter der Leitung von Karin Salzer umrahmt.

Die Feierstunde hat die Flötengruppe St. Nicolai unter der Leitung von Karin Salzer umrahmt.

Das Lied "Was soll das bedeuten?" sangen die Besucher der Veranstaltung gemeinsam.

Das schlesische Volkslied "Was soll das bedeuten?" sangen die Besucher der Veranstaltung gemeinsam.

Jury-Sprecher Jürgen Steinhoff.

Jury-Sprecher Jürgen Steinhoff.

29.11.2016, fb. Der Einbecker Seniorenpreis 2016 geht an Lieselotte Hannke. Die Greenerin hat zehn Jahre lang den Diakoniekreis in Greene, Garlebsen, Ippensen und Erzhausen geleitet. „Sie haben älteren Menschen vielfältig Lebensinhalt und Lebensmut gegeben, sie waren Teamplayerin, aber auch Motor und Triebfeder“, würdigte Jury-Sprecher Jürgen Steinhoff die Preisträgerin. Bei der Verleihungsfeier im Alten Rathaus nahm Lieselotte Hannke den Preis aus den Händen von Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek entgegen. Zum inzwischen elften Mal sind in Einbeck Menschen oder Gruppen ausgezeichnet worden, die sich ehrenamtlich und dauerhaft für die Belange älterer Menschen vor Ort engagieren. Insgesamt waren in diesem Jahr zehn Vorschläge eingereicht worden. Die Preisgelder (200 Euro für den ersten Preis, 150 Euro für den zweiten Preis, 100 Euro für den dritten Preis) wurden von der Bürgerstiftung Einbeck zur Verfügung gestellt.

Auf den zweiten Platz hatte die siebenköpfige Jury, die sich erstmals ausschließlich aus Mitgliedern des Einbecker Seniorenrates zusammensetzte, Erika Krause aus Dassensen gewählt. Seit 25 Jahren lebe sie den Sozialverband in der Einbecker Ortschaft. „Aktiv ist nicht der ausreichende Ausdruck“, würdigte Sprecher Jürgen Steinhoff. Feste, Fahrten und Feiern organisiere sie für den 110 Mitglieder großen Ortsverband. Den dritten Platz erkannte die Jury den neuen Leiterinnnen des Frauenkreises der Evangelischen Kirchengemeinde Einbeck zu: Annedore Bolik, Karin Scholz und Dagmar Baur-Burg. Seit mehr als 80 Jahren gebe es bereits den Frauenkreis der Kirche, durchschnittlich 40 Frauen treffen sich jeden ersten Montag im Monat zum gemeinsamen Klönen, Singen und Kaffee trinken.

Der Einbecker Seniorenrat hatte insbesondere Initiatoren von Projekten für oder mit Senioren zur Bewerbung aufgerufen, die das verständnisvolle Zusammenleben der Generationen bereichern, der Vermittlung von Wissen und sportlichen Tätigkeiten dienen, den Kontakt von Jung und Alt pflegen, die Angebote schaffen, die dem gemeinsamen Erleben dienen, die sich für Integration von Migranten engagieren, die ältere und hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Die Bestimmungen waren in diesem Jahr überarbeitet und bewusst offener formuliert worden, um möglichst vielfältiges Engagement mit dem Seniorenpreis würdigen zu können.

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bezeichnete das Ehrenamt als unverzichtbar: „Es ist nicht Sahnehäubchen, sondern Humus, in dem die Zivilgesellschaft gedeiht.“ Bürgerschaftliches Engagement sei Fundament für eine lebendige Demokratie. Notwendig sei dabei eine Dankeskultur, denn viele leisteten ihren Beitrag für die Gemeinschaft eher im Verborgenen. Die Bürgermeisterin bedankte sich deshalb auch bei allen, die die Preisträger vorgeschlagen hatten.

Weitere Vorschläge für den Seniorenpreis in diesem Jahr waren und mit Urkunden geehrt wurden: Friedhelm Dehne (Dassensen), Michael Beyer (Einbeck), Ernst Schulte (Greene), Ingrid Christiansen (Kreiensen), Bernd Reichardt (Hullersen), Anita Schoppe (Einbeck) und Edeltraud Franke (Amelsen).


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