FIPS-Vortrag am 4. April: Wenn Kinder die Schule meiden


Laden zum Vortrag ein: Anja Linneweber (l.), Teamleiterin Schulsozialarbeit an der BBS Einbeck, und FIPS-Vorsitzende Annette Junge-Schweigl. Foto: fb Frank Bertram

Laden zum Vortrag ein: Anja Linneweber (l.), Teamleiterin Schulsozialarbeit an der BBS Einbeck, und FIPS-Vorsitzende Annette Junge-Schweigl. Foto: fb Frank Bertram

01.04.2017, fb. Wie können Eltern erkennen, wenn sich ihre Kinder der Schule verweigern und den Unterrichtsbesuch vermeiden? Was sind die Ursachen? Wie kann man dem „schulverweigernden Verhalten“ zum Wohle des Kindes und seiner Entwicklung begegnen? Das können Interessierte bei einem Vortrag von Alexander Tyka erfahren. Der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie aus Göttingen spricht am Dienstag, 4. April, um 19 Uhr im Forum der BBS Einbeck (Hullerser Tor) über „Schulmeidendes Verhalten und der Einfluss von Teilleistungsstörungen“. Gastgeber ist der Präventionsverein FIPS in Kooperation mit der Schulsozialarbeit der Berufsbildenden Schulen Einbeck, die alle Interessierten einladen, sich über diese Thematik zu informieren. Der Eintritt ist frei. 

Von Schulverweigerung und Unterricht-Abwesenheit der Kinder sind in ihrer Konsequenz Eltern und Lehrkräfte ebenso betroffen. Mögliche Ursachen dieses Verhaltens können neben beispielsweise familiären und sozialen Belastungssituationen wie Trennung der Eltern oder Mobbing in der Schule auch so genannte Teilleistungsstörungen sein, das sind Lese- und Rechenschwäche (Legasthenie und Dyskalkulie). Solche und andere Leistungsstörungen frühzeitig zu erkennen und ihnen möglichst vorbeugend zu begegnen kommt nach Auffassung des Präventionsvereins FIPS eine besondere Bedeutung zu. „Denkbare dramatische Folgen für das Kind und den Jugendlichen und ihre Entwicklungen wie Lernunlust, die Ausprägung eines nur geringen Selbstwertgefühls oder verschiedene Verhaltensauffälligkeiten gilt es zu verhindern“, sagt FIPS-Vorsitzende Annette Junge-Schweigl.


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