Kartoffeln, Wurst und grüner Kohl: Vorbereitungen für Grünkohlfestival


Regionaler Erzeugerverband und Berufsbildende Schulen planen das erste Einbecker Grünkohlfestival (v.l.): Regina Wiedenbrügge, Florian Geldmacher, Kathrin Düvel, Wiebke Reitz, Ingeborg Cramm, Ulrich Birkelbach, Markus Wedemeier und Siegfried Kappey. Foto: fb Frank Bertram

Regionaler Erzeugerverband und Berufsbildende Schulen planen das erste Einbecker Grünkohlfestival (v.l.): Regina Wiedenbrügge, Florian Geldmacher, Kathrin Düvel, Wiebke Reitz, Ingeborg Cramm, Ulrich Birkelbach, Markus Wedemeier und Siegfried Kappey. Foto: fb Frank Bertram

04.04.2017, fb. Bis der nächste Grünkohl wächst, ist es noch ein wenig Zeit. Doch schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für das am 17. November vom Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen mit Unterstützung mehrerer Partner erstmals organisierte Einbecker Grünkohlfestival. Denn bei den Zutaten für die Grünkohl-Mahlzeit, die an dem Abend auf Tisch und Teller kommen soll, wollen rund 50 Hauswirtschaftsschüler der Berufsbildenden Schulen Einbeck Theorie und Praxis verbinden: Die Kartoffeln und Zwiebeln werden die Schüler selbst anbauen, nach den Osterferien geht es auf einer Parzelle am „Läusebrink“ bei Einbeck los, kündigt BBS-Abteilungsleiterin Kathrin Düvel mit ihren Kolleginnen Regina Wiedenbrügge und Wiebke Reitz an.

Dort auf dem Acker sollen auch Sonnen- und Ringelblumen blühen, die für die Tischdekoration zum Einsatz kommen werden. Und möglichst wollen die BBS-Schüler für das Dessert Honig eines eigenen Bienenvolks verwenden, außerdem Äpfel der eigenen Streuobstwiese. Der Grünkohl wächst ab August auf den Feldern von Markus Wedemeier aus Iber. Die Bregenwurst produziert die Fleischerei Schwerdtfeger in Dassel-Sievershausen. Kreis-Landfrauenverband, Einbeck Marketing, Einbecker Brauerei, Natursole Sülbeck, Einbecker Senfmühle und der „Einbecker Hof“ unterstützen die Veranstaltung.  

Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen mit seinen zertifizierten Mitgliedern möchte in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen und weiteren Partnern bei dem Grünkohlfestival darauf aufmerksam machen, was zuvor passieren muss, bevor bei dem Essen mit gesellschaftlichem Anlass Messer und Gabel zum Einsatz kommen: Wie werden die Zutaten angebaut und produziert? Dazu gibt es an dem Abend Informationen, außerdem ein Musikprogramm. „Das ist nicht einfach ein Grükohlessen, sondern es geht um das Bewusstsein für regionale Lebensmittel“, sagt Siegfried Kappey, Vorsitzender des Regionalen Erzeugerverbandes Südniedersachsen.

Der Abend mit geplanten 200 Gästen im BBS-Forum wird von den Schülern im Unterricht vorbereitet, bei der Veranstaltung selbst übernehmen sie den Service. Die Fachoberschule Gestaltung der BBS Einbeck wird alles in einem Videofilm festhalten – vom Pflanzen bis zum Essen.

Karten für das Einbecker Grünkohlfestival am 17. November kosten 28 Euro und sind nach Ostern unter anderem auf dem Einbecker Wochenmarkt erhältlich, wo BBS-Schüler über ihr Vorhaben informieren wollen.


Weitere News