KWS steht zum Forschungsstandort Einbeck


Vermehrung von Zuckerrübenpflänzchen. Foto: KWS

[18.01.2012, fb] Die KWS Saat AG steht zum Forschungsstandort Einbeck. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, bleiben Pflanzenzüchtung und Forschung in Deutschland und hier zentral in Einbeck. BASF hatte am Dienstag mitgeteilt, die Grüne Gentechnik komplett in die USA zu verlagern.

KWS wendet pro Jahr rund 113 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung auf. Die zentrale Forschung und Züchtung einschließlich biotechnologischer Verfahren finden nach Angaben des Unternehmens am Hauptsitz der KWS in Einbeck und in einem weltweiten Forschungsnetz mit ausgewählten starken Partnern statt. Anwendungsnahe Versuche mit gentechnisch veränderten Sorten werden zunehmend in den Regionen durchgeführt, in denen die Produkte auch nachgefragt und eingesetzt werden, erklärte KWS-Sprecher Dr. Henning von der Ohe. Und KWS werde aus Gentechnik-Forschung entstehende Produkte nur dort auf den Markt bringen, wo eine entsprechende Nachfrage bestehe.

Das weltweit tätige Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern allein am Standort Einbeck betonte, dass Pflanzenzüchtung mehr sei als nur Grüne Gentechnik. KWS-Forscher benutzten viele unterschiedliche Methoden. Das seien u. a. Kreuzung und Auslese, Hybridzüchtung, Zellbiologie, DNA-Marker, Doppelhaploid-Technologie, Genomforschung und eben auch die Grüne Gentechnik. Diese enge Verzahnung zwischen Züchtung und Forschung und die Nutzung vieler Methoden seien die essentiellen Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Pflanzenzüchtung, erklärte Dr. Henning von der Ohe laut einer Pressemitteilung.


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