Regionale Erzeuger wollen voneinander lernen


Regionalinitiativen vernetzen sich (v.l.): Rainer Koch (stellvertretender Vorsitzender Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen), Nicole Rollwage (Verband Norddeutscher Direktvermarkter), Kai Florysiak (Geschäftsführer Metropolregion), Dr. Alfred Müller (Vorsitzender der Direktvermarkter Hildesheim HI-Land), Sabine Löevonen (Projektmanagerin Regionale Produkte), Siegfried Kappey (Vorsitzender Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen), Lunja Ernst (Projektkoordinatorin „Paula“ Iseland Hankensbüttel) und Dr. Oskar Kölsch (Projektleiter „Paula“ Iseland Hankensbüttel). Foto: fb Frank Bertram

Regionalinitiativen vernetzen sich (v.l.): Rainer Koch (stellvertretender Vorsitzender Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen), Nicole Rollwage (Verband Norddeutscher Direktvermarkter), Kai Florysiak (Geschäftsführer Metropolregion), Dr. Alfred Müller (Vorsitzender der Direktvermarkter Hildesheim HI-Land), Sabine Löevonen (Projektmanagerin Regionale Produkte), Siegfried Kappey (Vorsitzender Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen), Lunja Ernst (Projektkoordinatorin „Paula“ Iseland Hankensbüttel) und Dr. Oskar Kölsch (Projektleiter „Paula“ Iseland Hankensbüttel). Foto: fb Frank Bertram

03.05.2017, fb. Vielerorts gibt es Initiativen von regionalen Erzeugern und Vermarktern. Um diese Akteure untereinander zu vernetzen, trifft sich drei Mal im Jahr ein Lenkungskreis „Regionale Produkte“ der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, jetzt in Einbeck beim Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen. „Wir haben starke Produkte und überzeugte Vertreter in den Regionen vor Ort“, sagt Geschäftsführer Kai Florysiak. Und der Lenkungskreis bringe die regionalen Erzeugerverbände in der 19.000 Quadratkilometer großen Metropolregion zusammen, damit sie sich austauschen und voneinander lernen können. Die Metropolregion, in der rund 3,8 Millionen Menschen im Herzen Deutschlands leben, hat außerdem „Paula Regional“ gestartet, ein Projekt zum Auf- und Ausbau von lokalen Agrarinitiativen, es will Forum für Akteure sein.

Ziel von „Paula“ ist, dem Verbraucher mehr regionale Qualitätsprodukte anbieten zu können. Dafür sollen Produzenten, Verarbeiter und Handel zusammengebracht werden. Durch das Projekt soll die Vermarktung ausgebaut werden, sollen neue Logistik-Konzepte entwickelt werden. „Das bedeutet auch, Transparenz für den Verbraucher zu schaffen und zu zeigen, wo und wie regionale Lebensmittel erzeugt werden“, sagt Lunja Ernst von „Paula Regional“. Träger des Projekts ist der Verein Ise-Land, die Vermarktungsgemeinschaft für naturschutzgerecht erzeugte Agrarprodukte aus Hankensbüttel. Das nächste Treffen des Lenkungskreises wird im August in Hankensbüttel im dortigen Otterzentrum stattfinden.


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