Aktion gegen Parolen und Aufkleber
28.08.2018, fb – Politik

Das Bündnis "Einbeck ist bunt" hatte jetzt dazu aufgerufen, bei einer gemeinsamen Aktion rechte Parolen und politische Aufkleber, so genannte Sticker, in der Einbecker Kernstadt zu entfernen. Mit Leiter, Schabern und Putztüchern rückten die Teilnehmer den Straßenschildern, Laternenmasten oder Parkbänken zu Leibe, unter anderem in den Wallanlagen am Krähengraben, in Hägerstraße und Reinserturmweg. Mit dabei war auch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Eingeladen zur Teilnahme waren auch die Mitglieder des Stadtrates.

Verschiedene Klebezettel und Parolen wurden bei der Aktion des Bündnis "Einbeck ist bunt" dokumentiert. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Aufkleber und Schriftzüge aufgetaucht, die rechten Gruppierungen zugeschrieben werden. Das Bündnis will die rechte Propaganda nicht hinnehmen, tritt für ein weltoffenes und tolerantes Einbeck ein und appelliert an alle, aufmerksam durch die Stadt zu gehen und entsprechende Sticker und Parolen von öffentlichen Stellen wie Straßenschildern zu entfernen.