Berliner Luft geschnuppert, "Freiheit erfahren" bald im PS-Speicher
22.04.2017, fb – Wirtschaft, Freizeit

Fahrzeuge, die in verschiedene Phasen der deutschen Geschichte Freiheit verkörperten, waren jetzt in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin zu sehen. Nachdem die Ausstellungsstücke aus dem Depot des PS-Speichers Einbeck ein wenig Berliner Luft schnuppern konnten, sind sie ab 10. Mai in der PS-Halle in einer neuen Wechselausstellung zu sehen. Neben einem der ersten Autos überhaupt - einem Hurtu aus dem Jahr 1896 - stehen dann genauso ein Trabant wie ein Mercedes Benz und ein Kleinstwagen aus den 1950-er Jahren nebeneinander. Die ausgestellten Oldtimer eint ihr Freiheitsversprechen, die Besucher können in der Ausstellung "Freiheit erfahren“ zugleich in die Design- und die Zeitgeschichte zurück blicken. Erklärende Texte erläutern Herkunft und Entstehungszeit der Exponate.

"Schön war's", bilanzierte die Landesvertretung Niedersachsen die Finissage der Ausstellung "Freiheit erfahren". Von Stifter und Sammler Karl-Heinz Rehkopf war viel Spannendes zu erfahren, unter anderem berichtete er von seinem ersten Fahrzeugkauf und seiner Sammelleidenschaft. Für Lokal-Kolorit beim Empfang sorgten das Einbecker Brauhaus sowie die Senfmühle Einbeck. PS-Speicher-Geschäftsführer Lothar Meyer-Mertel setzte mit seiner Eröffnungsrede Freiheitsimpulse. Auf Einladung der niedersächsischen Landesvertretung hatte das Team um Ausstellungsleiter Sascha Fillies die Ausstellung „Freiheit erfahren“ konzipiert.

Nun kehren die Exponate wieder nach Einbeck zurück und werden in der PS-Halle die zweite Schau der Reihe "Schätze aus dem Depot" sein. Die Adler der Premierenausstellung "Adlerwerke" fliegen wieder zurück ins Depot.

"Freiheit erfahren" erzählt dem Besucher die Bedeutung sowie die Geschichte der "motorisierten Freiheit". Kein anderes technisches Produkt symbolisiert so stark die subjektiven Wünsche, Emotionen und individuellen Lebensentwürfe wie das Automobil. Zudem ist - speziell in Deutschland - der Begriff  der "Freiheit" sehr stark mit der individuellen Mobilität auf Rädern verknüpft. In einer autozentrierten Gesellschaft gehören Auto und Auto fahren schlichtweg zur kulturellen Identität. Auch der Rausch der Geschwindigkeit verspricht Autonomie ("höher, schneller, weiter...") und ist eng mit dem Gefühl der persönlichen Freiheit verbunden.