Einbecker Brauhaus AG verbessert Ergebnis und will Dividende erhöhen
31.03.2017, fb – Wirtschaft

Die Einbecker Brauhaus AG hat ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 deutlich verbessern können. Der Jahresüberschuss liegt mit 1,053 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (444.000 Euro), teilte das Unternehmen mit. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 30. Mai vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 650.025,92 Euro eine Dividende von acht Cent je dividendenberechtigter Stückaktie zu zahlen, ein Cent mehr als im Vorjahr. Das Treffen der Aktionäre wird erstmals seit Jahren wieder in Einbeck stattfinden - in der PS-Halle des PS-Speichers.

Im Geschäftsjahr 2016 setzte die Einbecker Brauhaus AG mit 586.000 Hektoliter insgesamt erneut weniger Bier ab, jedoch nur 19.000 Hektoliter weniger als im Vorjahr. Der Absatz eigener Marken lag mit 471.000 Hektolitern allerdings  5,2 Prozent über dem Vorjahr.

Den seit 2012 kontinuierlich umgesetzten Masterplan mit der Konzentration sämtlicher Abfüll- und Logistikaktivitäten am Standort Einbeck hat das Unternehmen nach eigener Darstellung erfolgreich abgeschlossen. Alle Abfüll- und Logistikaktivitäten der Unternehmensgruppe (Einbecker, Göttinger, Martini, Kasseler, Nörten-Hardenberger, Härke) sind in Einbeck konzentriert. Im Jahr 2016 wurden eine Leerflaschensortieranlage installiert, zusätzliche Leergutlagerflächen geschaffen und vorbereitende Maßnahmen zur Errichtung einer weiteren Lagerhalle getroffen.

„Eine konsequente Marken- und Preispflege sind vorrangige Ziele unserer Unternehmenspolitik“, erklärten die Vorstände Lothar Gauß und Martin Deutsch. „Wir freuen uns auf unser Hoffest in Einbeck am 29. April mit vielen Besuchern und auf das Signal, das von dem Mai-Ur-Bock-Anstich für den landesweiten Genuss dieser Saisonspezialität ausgeht.“