Grünkohl-Festival-Kartoffeln: Bürgermeisterin hackt Unkraut
12.06.2017, fb – Wirtschaft, Sonstiges

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek ist gemeinsam mit mehreren Schülern der Berufsbildenden Schulen mit der Hacke dem Unkraut bei den Kartoffeln für das Einbecker Grünkohl-Festival zu Leibe gerückt. Seit Ende April wachsen in einem Kleingarten am Lausebrink unweit des Friedhofs in Einbeck die Kartoffeln (Granola, Toscana und Leyla) für die vom Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen mit Unterstützung mehrerer Partner am 17. November erstmals organisierte Veranstaltung. Bei den Zutaten für die Grünkohl-Mahlzeit, die an dem Abend auf den Teller kommen soll, möchten die Schüler Theorie und Praxis verbinden. Auch während der Sommerferien wollen sich die Jugendlichen im Garten treffen, damit die Pflanzen nicht verkrauten.

Neben den Kartoffeln, die von den BBS-Schülern regelmäßig gejätet werden, wachsen auf dem fünf mal 40 Meter großen Teil des 1400 Quadratmeter großen Kleingartens auch Zwiebeln und verschiedene Kürbis-Sorten für die regionale Grünkohlmahlzeit. Gepflanzt haben die Jugendlichen auch Ringel- und Sonnenblumen für die Tischdekoration. Anfang August sollen dann noch einige Grünkohl-Pflanzen hinzu kommen, die größte Kohlmenge für das Festival wird aber bei Markus Wedemeier (Iber) auf dem Acker wachsen.

Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen mit seinen zertifizierten Mitgliedern möchte in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen und weiteren Partnern bei dem Grünkohl-Festival am 17. November ab 18.30 Uhr im BBS-Forum darauf aufmerksam machen, was zuvor alles passieren muss, damit am Ende eine Mahlzeit genossen werden kann. An dem Abend gibt es Informationen von Professor Jörg Lahner (Göttingen), außerdem spielt das Schulorchester der Goetheschule.

Karten für das Einbecker Grünkohlfestival am 17. November ab 18.30 Uhr kosten 28 Euro und sind bei den Projektpartnern erhältlich, unter anderem beim Regionalen Erzeugerverband (Papenstraße), bei der Einbecker Brauhaus AG und in der Einbecker Senfmühle (Knochenhauerstraße) oder unter www.kostbares-suedniedersachsen.de.

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