Grünkohl für das Festival
09.11.2017, fb – Wirtschaft

Unweit von Iber wächst der Grünkohl nur noch wenige Tage, dann wird er geerntet. 4000 Pflanzen waren im August gesetzt worden, jetzt ist die "Palme des Nordens" reif für den Genuss, 125 Kilo kommen beim Grünkohl-Festival des Regionalen Erzeugerverbandes Südniedersachsen am 17. November im Forum der BBS Einbeck auf den Tisch. Auch die anderen Vorbereitungen für den Abend mit 200 Gästen sind im Plan, die eigens im Garten am Lausebrink in Einbeck von BBS-Schülern angebauten Kartoffeln und Zwiebeln sind längst geerntet, Zierkürbisse und der Schulhonig stehen bereit, damit gemeinsam mit den Landfrauen Deko und Dessert an dem Abend gelingen. „Das ist nicht einfach ein Grünkohlessen", betont Erzeugerverband-Vorsitzender Siegfried Kappey, "sondern es geht um das Bewusstsein für regionale Lebensmittel.“ Regionalität gemeinsam genießen und das Bewusstsein schärfen - Informationen dazu gibt es an dem Abend von Professor Jörg Lahner (Göttingen), die beteiligten regionalen Produzenten werden vorgestellt, die Projektpartner erläutern ferner, wie und mit welchen Zutaten das Menü zubereitet wurde. Außerdem spielt das Schulorchester der Goetheschule.

Die Veranstaltung ist ausverkauft, aber wer sich für letzte Karten interessiert, die eventuell kurzfristig zurück gegeben werden, kann sich im Büro des Erzeugerverbandes bei Marie-Luise Kisters vormerken lassen: 05561 / 9274433.

Schüler der BBS werden in der Küche des "Einbecker Hof" helfen, wo die Grünkohlmahlzeit zubereitet wird, sie werden im Service aktiv sein, und auch bei der Ernte des Flex-Grünkohls helfen einige von ihnen mit. Markus Wedemeier hat die Grünkohlpflanzen auf seinem Feld in Iber in diesem Jahr unbehandelt wachsen lassen, sie haben auf der Blattunterseite "weiße Fliegen". Die könne man aber leicht abwaschen, und sie seien kein Qualitätsverlust für den Grünkohl. Zur Transparenz und Ehrlichkeit regionaler Lebensmittel gehöre auch, das zu sagen.