Im Hallenbad: 44 Teilnehmer hatten Spaß am Springen
25.01.2017, fb – Sport, Freizeit

Gelungen ist das erste Einbecker Neujahrsspringen im Hallenbad Einbeck: Insgesamt 44 Teilnehmer haben am Show- und Zielspringen, der Wasserexplosion (Arschbombe), dem Inselhüpfen oder Synchron- und Kostümspringen teilgenommen, berichteten die Stadtwerke als Veranstalter in einer Pressemitteilung. Der älteste Teilnehmer war 76 Jahre. Im nächsten Jahr soll es wieder ein Neujahrsspringen im Hallenbad geben.

Die Veranstaltung begann mit dem Showspringen, bei dem erfahrene Turmspringer verschiedene Kürsprünge vorgeführt haben. Unter mächtigem Beifall zeigten sie Salti und Schrauben vom Brett und Turm. Beim Zielspringen hieß es dann, aus dem 3,85 Meter tiefen Springerbecken mit möglichst wenigen Schwimmzügen einen Ring hoch zu holen. Mit einem gezielten Kopfsprung genau über dem Ring war dies einigen Teilnehmern möglich. Gespannt waren Teilnehmer und Besucher auf die nächste Disziplin: die Wasserexplosion, besser bekannt als Arschbombenwettbewerb. Hier schafften es einige Teilnehmer, mit ihrer „Bombe“ das Wasser meterhoch zu wirbeln. Anschließend traten Synchronspringer im Duo auf dem Fünfer an, um ihre Performance zu zeigen. Lustig war es danach anzuschauen, wie sich die Teilnehmer verkleidet von den Brettern in das Springerbecken wagten. Als Obst oder im Raubtierlook zeigten sie ihre Sprünge. Zum Schluss wurde noch einmal die Zielsicherheit gefragt. Der Sprung auf die Badeinsel machte einigen zu schaffen, da man die Balance nicht verlieren durfte. Die Jury bestand aus drei erfahrenen Turmspringern und bewertet wurde nach einem Punktsystem von 0 (schlecht) bis 10 (perfekt). Die Höchstnote 10 wurde mehrfach gezogen, nach jedem Wettbewerb wurden die drei Besten auf dem Treppchen ausgezeichnet. Als Preise gab es Wertkarten für den Schwimmbadbesuch.

 

 

(Frühere Version)

Neujahrsspringen ohne Schnee und ohne Ski? Kein Problem. Genügend Wasser ist vorhanden. Erstmals findet ein Einbecker Neujahrsspringen am Sonntag, 22. Januar, von 12 bis 18 Uhr im Springerbecken des Einbecker Hallenbades statt. Die Teilnehmer können aus sechs verschiedenen Wettbewerben auswählen. Die Jury besteht aus drei erfahrenen Turmspringern, unter anderem aus Lars Görs, deutscher Meister mit der Mannschaft 1999. Jeder kann an den Wettbewerben teilnehmen, Voraussetzung ist lediglich mindestens das Seepferdchen-Abzeichen. Die Idee zu dem ungewöhnlichen Wettbewerb hatte das Bäderteam der Stadtwerke Einbeck, das sich viele Teilnehmer und zahlreiche begeisterte Zuschauer erhofft.

Am Mittwoch, 18. Januar, findet von 16 bis 19 Uhr ein kostenloses Probetraining im Hallenbad Einbeck unter fachlicher Anleitung von Turmspringer Lars Görs statt. Ob Jung oder Alt, es sind keine Altersgrenzen gesetzt. Lars Görs ist gern bereit, einige Tipps und Tricks oder Sprungtechniken weiterzugeben.

Beim Neujahrsspringen am 22. Januar wird nach einem Punktesystem von 0 (schlecht) bis 10 (perfekt) bewertet. Nach jeder Disziplin findet eine Siegerehrung statt. Als Preise sponsern die Stadtwerke Einbeck Wertkarten zum Eintritt für das Hallen- und Freibad.

Um 12 Uhr startet das Showspringen. Ausgewählte, erfahrene Turmspringer von Jung bis Alt führen die verschiedensten Kürsprünge vor. Sicher werden hier einige interessante und qualifizierte Sprünge zu sehen sein. Weiter geht es um 13 Uhr mit dem Zielspringen. Dieser Wettbewerb findet vom Einmeter- Sprungbrett statt. Hier muss der Teilnehmer versuchen, einen Tauchring aus dem Springerbecken zu holen. Die Wasserexplosion startet um 14 Uhr. Ob vom Fünfmeter-Sprungturm oder vom Ein-/Dreimeter-Sprungbrett kann bei dieser Disziplin frei gewählt werden. Einfach nur ins kühle Nass springen, kann ja jeder: Aber mit dem Po voran? Egal ob mit gestreckten, gespreizten oder traditionell mit angezogenen Beinen, bewertet werden Höhe und die Ausführung. Als nächstes steht um 15 Uhr das Synchronspringen auf dem Programm. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Schwimmabzeichen in Bronze. Jedes Team benötigt einen eigenen Teamnamen. Beide Springer müssen den gleichen Sprung synchron aus fünf Metern Höhe ins Wasser bringen. Statt in Badehosen und Bikini hüpfen die Teilnehmer beim „Pimp my Jump“ um 16 Uhr verkleidet vom Einmeter-Sprungbrett. Egal ob Super- oder Frauenheld, Prinzessin oder im Trachtenkleid. Die Auswahl der Verkleidung und ein überzeugender Auftritt auf dem Weg zum Sprung inklusive des dazugehörigen Abflugs werden bewertet. Die sechste und letzte Disziplin findet um 17 Uhr statt. Ziel beim Inselhüpfen ist es, vom Einmeter-Turm auf eine Insel im großen Ozean zu springen und darauf sitzen zu bleiben.