Kolumne: Mehr Sicherheit, bitte
15.06.2018, fb – Kolumne

Seit zehn Jahren gibt es das Einbecker Kinder- und Familienservicebüro, besser bekannt unter seiner Abkürzung EinKiFaBü. Schon zehn Jahre? Erst zehn Jahre? Die Anlaufstelle für zahlreiche  Unterstützungsmöglichkeiten, für Beratung und Service am Hallenplan jedenfalls ist für viele längst selbstverständlich geworden. Manchmal allzu selbstverständlich. Dabei ist seit Anbeginn die Finanzierung dieses Büros mit seiner großen Aufgabenvielfalt immer wieder diskutiert worden. Mehrmals stand das Angebot vor dem Aus, weil Projektfinanzierungen nicht dauerhaft sein können und dürfen und endeten. Besonders für die betroffenen Mitarbeiter ist dieser Zustand in Unsicherheit nicht förderlich. Aber das Projekt der Stadt Einbeck in Zusammenarbeit mit dem Einbecker Bündnis für Familie, wie es jetzt existiert und gefördert wird durch das Land Niedersachsen, den Landkreis Northeim und die Regionalstiftung der Sparkassen in Niedersachsen sowie immer wieder dankenswerterweise auch durch Privatleute, hat seine Notwendigkeit, das dürfte längst klar sein. Es ersetzt das, was sonst andere leisten müssten. Es wäre ja schön, wenn bei den Jubiläumsfeierlichkeiten endlich eine dauerhafte oder zumindest absehbare Existenz des EinKiFaBü als gesichert erklärt werden könnte. Wer ein familienfreundliches Einbeck möchte, der darf ein Servicebüro für Familien und ihre Sorgen und Nöte nicht immer wieder infrage stellen.