Kolumne: Schokocreme
22.02.2019, fb – Kolumne

Ich finde, Sie sollten das wissen. Ich weiß zwar nicht, ob Sie morgens beim Lesen dieser Zeilen ihr Müsli essen, in ein Honig-Brötchen beißen oder gar am Marmeladen-Croissant schlecken. Sollten Sie zu Ihren Gewohnheiten zählen, eine Schokocreme auf ihren Toast zu streichen, dann ist diese Nachricht ein Schock für Sie: Das weltgrößte Werk für diese bekannte Schokoladencreme, deren Namen Sie investigativ heraus finden müssen, steht still! Das Werk deckt ein Viertel der Produktion ab, die in alle Welt geht: 600.000 Gläser werden dort täglich hergestellt. Rechnen Sie das mal in Frühstücke um!

Aber ich kann Sie beruhigen, und Sie werden deshalb diese Information noch viel schmackhafter finden: Die Versorgung der Kunden mit der Schokocreme, deren Namen Sie vielleicht inzwischen gegoogelt haben, ist trotzdem gesichert. Zu dieser Auskunft sah sich das auch andere Süßigkeiten produzierende Unternehmen veranlasst, wahrscheinlich um Panik zu verhindern. Denn manche brauchen ihre Schokocreme zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen. Wobei: Gibt’s nicht eigentlich auch Produkte anderer Firmen, die sogar mit nachhaltigeren Inhaltsstoffen hergestellt werden? Von schlankmachenden Aufstrichen will ich gar nicht reden. Ich kann Ihnen hier und heute jedenfalls versichern: Schokocreme wird niemals enden. Höchstens bei Ihnen im Küchenschrank.