Kolumne: Wo bleibt der Käse?
01.09.2017, fb – Kolumne

Regionale Produkte liegen im Trend. Auch in Einbeck. Bald können wir wieder alle Lebensmittel kaufen, die direkt vor der Haustür produziert werden. So viele Produkte gibt es bereits, dass man fast schon den Überblick verliert und Orientierung benötigt. Neben die „klassischen“, seit Jahrhunderten bekannten Lokalmatadore wie Bier sind in den vergangenen Jahren Senf, Likör, Eier, Kaffee und Wildfleisch getreten, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Jetzt entdecken einige das Apfel mosten neu.

Ich finde das eine gute Entwicklung. Niemand braucht Erdbeeren im Dezember oder Milch aus fernen Ländern. Vieles im Kühlschrank stammt schon von regionalen Erzeugern. Dafür bezahle ich auch gerne ein paar Cent mehr, wenn ich das Vertrauen und es selbst mit eigenen Augen gesehen habe, dass beispielsweise das Ei auch wirklich aus Freilandhaltung kommt. Ein paar Produkte fehlen mir aber noch im Sortiment. Wann gibt’s den Käse aus Einbeck? Wann die Schokolade? Und wann den Wein, der im Leinebergland wächst und auch verkauft und nicht nur an Insider verschenkt wird. Ich setze da auf Einbeck, Jungs (und natürlich auch Mädels)!

(Aktualisiert: 01.09.2017, 09:29 Uhr)