Kreisverkehr Hullerser Landstraße/Insterburger Straße freigegeben
30.09.2016, Frank Bertram – Politik, Wirtschaft, Sonstiges, Freizeit

30.09.2016, fb. Nach knapp viermonatiger Bauzeit ist der neue Kreisverkehr an der Einmündung der Insterburger Straße in die Hullerser Landstraße in Einbeck fertiggestellt. Gemeinsam durchschnitten Vertreter des Planungsbüros, der bauausführenden Firma und Vertreter der Stadt mit Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek an der Spitze symbolisch das gelb-rote Band und gaben damit den Verkehr frei. Rund 310.000 Euro hat der Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 30 Metern und einer Fahrspurbreite von sechs Metern gekostet. Er ist der letzte Baustein des benachbarten, vor drei Jahren eröffneten Poser-Parks, dessen Investor an den Kosten beteiligt ist.

Der lang ersehnte Kreisel, so Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, verbinde jetzt optimal den Poser-Park und das Gewerbegebiet Butterberg. Im nächsten Jahr wird der kurze Abschnitt zwischen Insterburger Straße und Walter-Poser-Straße saniert, 2019 folgt der längere Abschnitt zwischen Insterburger Straße und Hansestraße. Neben den Baukosten in Höhe von 310.000 Euro sind rund 130.000 Euro für Versorgungsleitungen angefallen. Für die Stadtwerke Einbeck und die Deutsche Telekom sind bei den Bauarbeiten 1500 Meter Kabelleerrohre und 400 Meter Gas- und Wasserleitungen neu verlegt und umgelegt worden, informiert Tiefbauamt-Leiter Thomas Kreykenbohm. Die Planung lag beim Ingenieurbüro Ludwig & Partner (Dassel), die Bauarbeiten erledigte die Firma Koch Straßen- und Tiefbau GmbH aus Einbeck.

Im Mittelpunkt des neuen Kreisverkehrsplatzes auf einer mit Storchenschnabel bepflanzten Fläche haben Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und der Investor des Poser-Parks, Marcus Schlösser, eine Traubeneiche gepflanzt. Die Idee, in allen fünf Städten des Fachwerk-Fünfecks einen Baum zu pflanzen, stammt von Denkmalaktivistin Patricia Kenar. "Wer einen Baum pflanzt, glaubt an die Zukunft", heißt es auf einem eigens dafür entworfenen Schild, das auf die Fünfeck-Eiche hinweist. Für eine Traubeneiche entschied man sich auf Anregung der Naturschutzbeauftragten Ingrid Müller. Die Eiche soll als Symbol für das oft im Fachwerkbau wegen seiner Langlebigkeit und Stabilität verwendete Eichenholz dienen. Der Baum soll wie das Fachwerk-Fünfeck noch wachsen. In Einbeck wurde der erste der fünf Fachwerk-Fünfeck-Bäume gepflanzt. Duderstadt, Hann.Münden, Northeim und Osterode werden folgen.