Leben wie Gott in...: Erstmals Französischer Markt mitten in Einbeck
09.06.2016, Frank Bertram – Wirtschaft, Sonstiges, Freizeit, Unterhaltung

10.06.2016, fb. Leben wie Gott in… das verspricht der Französische Markt, der von Freitag, 17. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, erstmals in Einbeck auf dem Marktplatz zu Gast sein wird. „Bon appétit!“ heißt es am Freitag und Sonnabend je von 10 bis 19 Uhr, am Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Rund 40 Geschäfte des Einbecker Einzelhandels laden außerdem am 19. Juni von 13 bis 18 Uhr zu einem verkaufsoffenen Sonntag ein, informiert die Einbeck Marketing GmbH. Geschäftsführer Florian Geldmacher kennt die Veranstaltung aus seiner Zeit in Hann.Münden, wo es im vergangenen Jahr erstmals einen Französischen Markt gab. Zum Französischen Markt in Einbeck rund um die Marktkirche reisen pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft im Nachbarland insgesamt 15 Händler aus dem Herzen Frankreichs an und präsentieren erlesene Köstlichkeiten aus dem Land der Gourmets.

Angesichts der exquisiten Leckereien dürfen sich Besucher wie Gott in Frankreich fühlen: Duftende Flammkuchen frisch aus dem Ofen, eine große Vielfalt an Käse-, Wurst- und Schinkenspezialitäten wie Wildschwein- und Eselsalami lassen neben Wein, Crémant und Champagner, Crêpes, frischen Croissants und Baguettes, Pasteten und Terrinen sowie Seifen, Honig und Nougat aus der Provence den Einkauf zum Genusserlebnis werden. Vor dem Kauf reichen die Händler ihren Kunden auch gerne von fast allem eine Kostprobe, heißt es. Viele der angebotenen Produkte wurden vom französischen Landwirtschaftsministerium mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille ausgezeichnet. Informationen zum Warenangebot gibt es unter www.le-marche-francais.de

Die „Französischen Märkte“ organisiert Horst Brauner aus Niedernhausen im Taunus in Deutschland seit Ende 2004. Im Sommer 2004 hatte er – mit Familie in Urlaub auf der Île de Ré – mehrere kleine Märkte mit vier und fünf Verkaufsständen gesehen und sich gesagt, solche Veranstaltungen könnten in Deutschland auch funktionieren. Wenige Wochen später ist er für mehrere Tage ins Elsass und nach Lothringen gefahren, um Wochenmärkte zu besuchen und um mit Markthändlern zu sprechen. Einige konnte er überzeugen, und so fand der erste Markt im Dezember 2004 in Linz am Rhein statt – zunächst mit sieben Marktständen. Die Dinge nahmen ihren Lauf: Im Jahre 2005 waren es circa 20 Märkte im Jahr, dann 30, dann 40 – seit 2007 sind es regelmäßig 45 bis 50 Märkte pro Jahr, von Flensburg bis nach Garmisch-Partenkirchen, von Kiel bis zum Bodensee.

Neben dem Probieren vieler Köstlichkeiten gibt es weitere Aktionen auf dem Einbecker Marktplatz zu erleben. Bei einem Gewinnspiel des Autohauses Hermann gilt es, die richtige Antwort zu finden: Wie viele Fußbälle befinden sich im Kofferraum des auf dem Marktplatz ausgestellten neuen Renault Talisman Grandtour? Wer richtig tippt und schätzt, kann ein Wochenende in diesem neuen Fahrzeug gewinnen. 

Am Freitag, 17. Juni, wird der Einbecker Sportverein (ESV) von 14 bis 17 Uhr zu Spiel, Spaß und Sport einladen und das Vereinsleben präsentieren. Am Sonnabend, 18. Juni, präsentiert sich das Technische Hilfs-Werk (THW) Einbeck von 13.30 bis 18 Uhr mit Geschicklichkeitsspielen zum Begreifen und Ausprobieren. Am Sonntag, 19. Juni, wird das Jugendrotkreuz von 13 bis 18 Uhr verschiedenste Verbandstechniken zum Austesten vorstellen und eine Hüpfburg für die kleinen Besucher der Innenstadt aufbauen.

Zusätzlich laden die Einzelhandelsgeschäfte neben der französisch-kulinarischen Entdeckertour an den Marktständen rund um die Marktkirche vopn 13 bis 18 Uhr zum ausgiebigen Stadtbummel am Verkaufsoffenen Sonntag ein. Die Einzelhändler sind von Einbeck Marketing aufgerufen, ihre Schaufenster passend zu dekorieren - in den französischen Nationalfarben, mit Accesoires der Fußball-EM oder kulinarischen Dekorationen. Dafür stellt Einbeck Marketing auch Material wie Luftschlangen oder Fähnchen im begrenzten Umfang zur Verfügung.

Auf dem französischen Markt begrüßt am Sonntag die singende und plaudernde Tomate – Elisa Salamanca als „Bloody Mary“. Obwohl mit Kartoffel und Tollkirsche verwandt, ist diese Tomate weder dröge oder gar giftig, sondern lebensgroß und quicklebendig.