Neue Auszubildende in der Region
03.08.2018, fb – Wirtschaft

Bei vielen Arbeitgebern der Region haben zum 1. August neue Auszubildende begonnen. Eine Übersicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die weiter ergänzt wird:

Einbecker Brauhaus

Martin Deutsch (Vorstand), Dorte Simon (kaufmännische Leiterin), Manfred Matschke und Markus Körner (beide Ausbilder), Karina Heider (Mitarbeiter Personalabteilung), Knut Schiemann (Betriebsratsvorsitzender) sowie Jannick Will (Jugend- und Auszubildendenvertreter) begrüßten die folgenden neuen Auszubildenden an ihrem ersten Arbeitstag: Hella Dettendorfer, Nico Sauk (beide Industriekaufleute), Vivianne Hippauf,  Luca Dalkner (beide Brauer/in und Mälzer/in), Julien Wilkens (Elektriker für Betriebstechnik), Philipp Ilsemann (Kaufmann im Einzelhandel bei der Einbecker Getränke GmbH) sowie Beverly Joy Antonio (Praktikantin Lebensmitteltechnologie). Im Anschluss fand die Ehrung der ehemaligen Auszubildenden statt, die nach dreijähriger Ausbildung im Einbecker Brauhaus ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden haben: Carolin Huchthausen, Jannick Will (beide Industriekaufleute), Adrian Weindl (Informatikkaufmann) sowie Marty Garrels (Brauer und Mälzer) haben eine befristete oder unbefristete Anstellung in ihrem erlernten Beruf erhalten.

Stadtwerke Einbeck

Auch in diesem Jahr freuen sich die Stadtwerke Einbeck, jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung im kaufmännischen und in technischen Bereichen anbieten zu können. Die Ausbilder Tobias Oppen, Andreas Biedefeld und Michael Röpke begrüßten die drei neuen Auszubildenden: Martin Schwab – Elektroniker – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Justin Böttcher Anlagenmechaniker – Fachrichtung Versorgungstechnik und Lysann Wiegmann – Industriekauffrau.

Die Stadtwerke bilden seit vielen Jahren erfolgreich den eigenen Nachwuchs aus und legen viel Wert auf die umfassende Ausbildung junger Menschen, dadurch werden qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft gesichert. Die Auszubildenden erwarten interessante und herausfordernde Aufgaben. Vor den Nachwuchskräften liegen nun dreieinhalb Jahre theoretische und intensive praktische Ausbildung. Die Stadtwerke legen dabei besonders viel Wert auf einen hohen Praxisbezug.

Landkreis Northeim

18 Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung beim Landkreis Northeim begonnen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sie jetzt im Kreishaus begrüßt. Zehn Nachwuchskräfte werden ab sofort in den verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung Northeim zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Es sind dies: Melanie Axhami (Northeim), Sven Ballay (Katlenburg-Lindau), Hesna Gürcan (Göttingen), Tatiana Igorevna Hacke (Hardegsen), Lea Sophie Hase (Dassel), Lucas Höltje (Northeim), Kristin Ritzke (Moringen), Michel Schwedler (Uslar) und Lennart Zauske (Altenau). Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie an der BBS I in Northeim sowie am Niedersächsischen Studieninstitut in Göttingen.

Den Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe II (Ausbildung für die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes) haben Julia Bielefeldt (Uslar), Gerrit Müller (Stadtoldendorf), Stefan Peinemann (Katlenburg-Lindau), Nina Puls (Northeim), Maxim Christof Seehagen (Kreiensen) und Henrike Weidner (Kalefeld) begonnen. Henrike Weidner hatte zuvor beim Landkreis Northeim bereits erfolgreich die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolviert. Das Duale Studium dauert neun Trimester, also drei Jahre und findet im Wechsel an der Hochschule für kommunale Verwaltung in Hannover und bei der Kreisverwaltung statt. Teil der Praxisphase ist auch eine Fremdausbildung außerhalb der Kreisverwaltung. Nach dem Grundstudium müssen sich die Studentinnen und Studenten zwischen den Studiengängen  "Allgemeine Verwaltung" und "Verwaltungsbetriebswirtschaft" entscheiden. Die Absolventinnen und Absolventen schließen das Studium mit dem Bachelor of Arts ab.

Seline Baumecker (Göttingen) hat das Duale Studium "Soziale Arbeit" begonnen. Sie wird an der Berufsakademie in Göttingen theoretisch unterrichtet werden. Inhalte des Studiums sind die Grundlagen der Handlungsfelder und Handlungsmethoden sozialer Arbeit, Sozialkompetenz, Psychologie, Soziologie und Recht. Nach sechs Semestern wird sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts abschließen.

Lena Döring (Northeim) absolviert bei der Kreisverwaltung das Jahrespraktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife.

KWS Saat SE

„Vom Korn zur Pflanze – gemeinsam wachsen wir in die Zukunft.“ Unter diesem Motto starteten 24 Jugendliche Anfang August ihre Ausbildung bei KWS in Einbeck. Inzwischen haben sie das Einführungsprogramm abgeschlossen. KWS bildet junge Fachkräfte in fünf Berufen aus. Unter den Berufseinsteigern dieses Jahrgangs sind sechs Industriekaufleute, ein dual Studierender Bachelor Informatik, drei Industriemechaniker, drei Elektroniker für Betriebstechnik sowie elf Pflanzentechnologen. Besonders freut Ausbildungsleiterin Maren van Oterendorp, dass im neuen Jahrgang auch zwei Auszubildende aus Syrien sind, die zuvor ihre Einstiegsqualifizierung erfolgreich bei KWS absolviert haben.

KWS ist ein werteorientiertes Familienunternehmen. „Respekt, Vertrauen, Verlässlichkeit und partnerschaftliches Miteinander bilden das Fundament unserer Unternehmenskultur. Diese Haltung wollen wir auch unseren Azubis näherbringen“, betont Maren van Oterendorp, bei KWS zuständig für Ausbildung. Einen Vorgeschmack bekam der neue Jahrgang schon mehrere Monate vor dem Ausbildungsstart. Kurz nachdem im Frühjahr alle künftigen Azubis ihre Verträge unterzeichnet hatten, lud KWS sie und ihre Angehörigen zu einem ‚Tag der offenen Tür‘ ein. „Damit möchten wir den Jugendlichen die Sicherheit geben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und ihnen einen guten Start bei uns ermöglichen“, erklärt van Oterendorp. Wichtig war dabei auch, dass der künftige Jahrgang die jetzigen Azubis kennenlernen und sich mit dem Standort Einbeck vertraut machen konnte.

„Ausbildung auf hohem Niveau hat bei KWS traditionell einen hohen Stellenwert“, sagte KWS-Vorstandsmitglied Eva Kienle bei der Begrüßung zum offiziellen Ausbildungsstart Anfang August und ergänzte: „Die Berufsausbildung ist der Grundstein Ihres beruflichen Weges. Nutzen Sie die Chance, um sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Mit dem Einführungsprogramm wollen wir Sie dabei unterstützen, schnell in die KWS-Familie hineinzuwachsen.“ So stand die erste Woche ganz im Zeichen des Kennenlernens. Los ging‘s bereits am Vorabend des ersten Tages als Azubi mit einem vom aktuellen Azubijahrgang organisierten Grillabend. Die folgenden Tage waren ein Mix aus Infoveranstaltungen, Workshops, Rundgängen und gemeinsamen Mittagessen. Besonderheit: Mit den Auszubildenden des 2. Lehrjahres erarbeiteten die neuen Azubis ihr Motto: „Vom Korn zur Pflanze – gemeinsam wachsen wir in die Zukunft“. „Die vielen gemeinsamen Aktionen schaffen ein Wir-Gefühl und stärken den Teamgeist“, sagt Maren van Oterendorp.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der KWS Klostergüter Wiebrechtshausen und Wetze sowie des KWS-Betriebshofes Einbeck. „Die Azubis können hier landwirtschaftliche Luft schnuppern, Maschinen kennenlernen und einen ersten Eindruck von der Züchtungsarbeit und den Feldversuchen bekommen“, so Maren van Oterendorp. In der zweiten Woche begann dann die Ausbildung in den jeweiligen Fachabteilungen.