Neue Hundekot-Beutelspender an den Wallanlagen in Einbeck
13.07.2016, Frank Bertram – Freizeit, Sonstiges, Unterhaltung, Politik

14.07.2016, fb. Wenn der Vierbeiner sein Geschäft auf der Wiese gemacht hat, greift der Hundebesitzer zum Beutel - mit dem kann er den Haufen aufgreifen und den gefüllten Beutel dann im Abfallbehälter entsorgen. In den Wallanlagen in Einbeck hat die Stadt jetzt 20 neue "Robydog"-Behälter installiert, die leuchtend orange Hundekot-Beutel spenden. "Wir möchten den Bürgern die Beseitigung so leicht wie möglich machen", sagte Rathaus-Fachbereichsleiter Dr. Florian Schröder. Bleiben die Hunde-Häufchen liegen, weil sich die Besitzer nicht darum kümmern, ist das eine Ordnungswidrigkeit. Die Hundekot-Beutelspender sind Teil des jüngst vom Bau- und Umweltausschuss einstimmig beschlossenen Konzepts "Sauberes Einbeck". Dieses sieht außerdem vor, dass es wieder mehr Abfallbehälter in der Innenstadt geben soll und diese an fünf Tagen (außer Dienstag) geleert werden.

Insgesamt lässt sich die Stadt Einbeck die neuen "Robydog"-Beutelspender inklusive Montage und Erstausstattung knapp 5000 Euro kosten. Ein Spender "Fox" im geschliffenen Edelstahl kostet rund 160 Euro, sie werden an den Eingängen zum Bäckerwall, Krähengraben, Mühlenwall, Bürgermeisterwall, im Stiftsgarten und am Knochenturm sowie im Bereich Langer Wall vorrangig an vorhandenen Schilderpfosten mit dem Hinweis "Kein Hundekot" angebracht.

Dr. Florian Schröder dankte im Namen der Stadt Einbeck den Mitstreitern in der Initiative "Pro Sauberes Einbeck" für deren bürgerschaftliches Engagement. Die an ihren weißen Overalls erkennbaren Mitglieder der Initiative wollen im Vorfeld des am Wochenende am Krähengraben und im Offiziersgarten stattfindenden Historischen Marktes wieder tätig werden und die dortigen Grünanlagen vorab von Müll und Hundekot reinigen.

Die Initiative "Pro Sauberes Einbeck" kämpft zudem weiter dafür, dass es an mehreren Orten in Einbecks Innenstadt Hundetoiletten geben kann. In den Tiedexer Höfen haben sie eine bereits eingerichtet, sie werde regelmäßig von inzwischen mehreren Hunden genutzt, berichtet Initiative-Mitglied Christoph Decker. Die politischen Gremien in Einbeck hatten sich jedoch zuletzt gegen solche Hundetoiletten in der Innenstadt beispielsweise an den Wallanlagen ausgesprochen.