Regionales bei den Südniedersachsentagen
28.05.2018, fb – Wirtschaft

Gelebte Regionalität steht im Mittelpunkt der erstmals in dieser Form organisierten Südniedersachsentage: In Waake bei Göttingen auf dem Rittergut der Familie von Wangenheim wollen am 15. und 16. September mehr als 50 Produzenten und Veredelungsbetriebe, Kulturschaffende und Kunsthandwerker bei einem breiten Publikum die Begeisterung für regional erzeugte Produkte wecken. Veranstalter ist der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen aus Einbeck, der bei seinen 109 Mitgliedern derzeit rund 2500 Beschäftigte versammelt. Wer als Produzent bei dem Marktplatz der Region noch dabei sein möchte auf dem Rittergut in Waake, kann sich in der Geschäftsstelle des Erzeugerverbandes melden.

Die Besucher der Südniedersachsentage am 15. und 16. September (Sonnabend 10 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr) können auf dem Innenhof des Gutes und im angrenzenden Park am See von Honig über Kartoffeln, Obst, Wurst- und Wildspezialitäten, Senf, Eis, Müsli oder Käse viele regionale Erzeugnisse probieren und gleichzeitig die Hersteller kennenlernen – und natürlich Fragen stellen und ins Gespräch kommen. Der Regionale Erzeugerverband setzt auf den Dialog zwischen Verbrauchern und Produzenten. Die Besucher erfahren beispielsweise, wo Obst und Gemüse angebaut werden oder wie die Wurst in die Dose kommt.

Begleitet wird die Veranstaltung von einem umfangreichen kulturellen Angebot: Die Besucher können Künstlern und Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich von einem Bühnenprogramm unterhalten lassen. Dieses Programm wird zurzeit von der beauftragten Agentur Festfabrik noch erstellt. Parkplätze wird es direkt am Veranstaltungsgelände geben, so die Planung.

Beim Pressetermin in Waake wurde deutlich, dass neben Sponsoren und Förderern auch die Politik die Veranstaltung unterstützt. Außer der Ersten Kreisrätin des Landkreises Göttingen, Christel Wemheuer, war auch die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel dabei. Die Veranstaltung liege voll im Trend, die Menschen wollten wissen, woher ihre Lebensmittel stammen, sagte sie. Regionalität bedeute außerdem, auch ein Stück Heimat (wieder) entdecken zu können.

Ein Video vom Regionaltag 2017 in Iber hier.