Schutzstreifen am Hubeweg frisch markiert
10.08.2017, fb – Freizeit

Frische Farbe soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen: Seit einigen Tagen erneuert der Kommunale Bauhof Einbeck die Schutzstreifen für den Radverkehr am Hubeweg. Zuvor waren dort Schäden im Fahrbahnbelag in einem ersten Abschnitt repariert worden, teilt die Stadt Einbeck heute in einer Presseinformation mit. So werde es nun angenehmer und sicherer, hier mit dem Fahrrad zu fahren. Dies komme vor allem den Schulkindern zu Gute, die hier täglich unterwegs sind.

Die Fahrradpiktogramme auf den Schutzstreifen geben deutlich sichtbar an, dass dieser Raum bevorzugt fürs Rad fahren gedacht ist. Von Autos soll er nur ausnahmsweise befahren werden, wenn beispielsweise der Bus entgegen kommt, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Einbeck. Nach den geltenden Verkehrsregeln dürfen Kraftfahrzeuge auf Schutzstreifen nicht parken, allerhöchstens kurz halten. Die Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen ist breit genug, damit sich Pkw bei der innerorts erlaubten Geschwindigkeit gefahrlos begegnen können. "Durch die Schutzstreifen wirkt die Fahrbahn schmaler, dadurch reduziert sich das Geschwindigkeitsniveau, was sich positiv auf die Verkehrssicherheit auswirkt", heißt es in der Presseinfo der Stadt. An einem Fahrrad, das auf dem Schutzstreifen unterwegs ist, muss nach der aktuellen Straßenverkehrsordnung beim Überholen ein ausreichender, weitaus größerer Sicherheitsabstand
eingehalten werden, in der Regel 1,5 bis 2 Meter. Das bedeutet, dass Autos an Radfahrern auf dem Schutzstreifen keineswegs dicht am Strich vorbeifahren dürfen. Sie hätten dann nur noch einen Abstand von weniger als einem Meter, was eine erhebliche Gefährdung für den Radfahrer darstellen würde. Wenn der Platz nicht ausreicht, heißt es hinter dem Fahrrad bleiben, bis kein Gegenverkehr mehr kommt. Dies gilt umso mehr in Fällen wie im Hubeweg, wo wegen beengter Platzverhältnisse Schutzstreifen in Mindestbreite markiert sind.